Wärmstens zu empfehlen:

Wärmepumpen und Lüftungstechnik

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und

ENERGIE AUS ERDOBERSCHICHTEN GEWINNEN

Dieses Verfahren nutzt die in etwa 1 m Tiefe gespeicherte
Sonneneinstrahlungswärme. Dazu wird ein Schlauch vergraben, in dem eine ungiftige Flüssigkeit zirkuliert, die durch die umgebenden Erdschichten um einige Grade erwärmt wird. Durch die Verdichtung   in der Wärmepumpe erhöht sich die Temperatur der Flüssigkeit.
Anschließend wird die Wärme zum Heizkörper geleitet. Die Wärmeenergie kann auch zur Erwärmung von Brauchwarmwasser verwendet werden. Für die Schlauchverlegung benötigen Sie ein Grundstück in der Größenordnung von 250 bis 400 m2. Diese    Lösung wird bereits von zahlreichen Eigenheimbesitzern in ganz Schweden zu ihrer vollsten Zufriedenheit verwendet.
Geschickt ausgeführte Grabungs- und Installationsarbeiten halten die Auswirkungen des Eingriffs auf ihr Grundstück so gering wie möglich. Ihre Pflanzen werden durch dieses Verfahren nicht geschädigt.

MIT IVT ENERGIE AUS GESTEIN GEWINNEN

Befinden sich unter Ihrer Grundstücksoberfläche Gesteinsmassen, die über eine für das Verfahren angemessene Tiefe verfügen, sollten Sie    sich für die Energiegewinnung aus Gestein entscheiden. Dazu wird ein Energiebrunnen ins Gestein gebohrt, der unter Normalbedingungen zwischen 60 und 150 m tief sein sollte. Die Tiefe hängt vom Energiebedarf
des Hauses ab. Eine Schlaucheinheit wird in das Rohr geführt.              Das Funktionsprinzip entspricht dem bei der Wärmegewinnung aus Erdoberschichten: Im Schlauch zirkuliert eine ungiftige Flüssigkeit,         die durch das umgebende Gestein um einige Grade erwärmt wird.      Durch die Verdichtung in der Wärmepumpe erhöht sich die Temperatur der Flüssigkeit. Anschließend wird die Wärme zum Heizkörper geleitet.        Die Wärmeenergie kann auch zur Erwärmung von Brauchwarmwasser
verwendet werden. Die Gewinnung von Gesteinswärme besitzt kaum Auswirkungen auf Ihr Grundstück. Die Bohrarbeiten dauern in der Regel nicht länger als einen Tag.

WÄRME AUS WASSER GEWINNEN

Wenn Sie in der Nähe eines Sees oder Wasserlaufs wohnen, stellt Seewärme eine ausgezeichnete Alternative dar. Dabei wird die im Wasser enthaltene Wärme genutzt. Dies funktioniert selbst bei vereisten Gewässern an kalten Wintertagen. Ein Kollektorschlauch wird mit Gewichten am Gewässerboden verlegt. Das Funktionsprinzip entspricht dem bei der Wärmegewinnung aus Erdoberschichten:
Im Schlauch zirkuliert eine ungiftige Flüssigkeit, die durch das umgebende Wasser um einige Grade erwärmt wird. Durch die Verdichtung in der Wärmepumpe erhöht sich die Temperatur der Flüssigkeit. Anschließend wird die Wärme zum Heizkörper geleitet.  Die Wärmeenergie kann auch zur Erwärmung von Brauchwarmwasser verwendet werden. Um diese Art der Energiegewinnung zu nutzen, müssen lediglich Grabungen vom Haus zum Gewässer durchgeführt
werden.

WÄRME AUS DEM GRUNDWASSER GEWINNEN

Wenn Sie über einen gebohrten Brunnen mit ausreichendem Grundwasserfluss verfügen, kann dieser ebenfalls als Energiequelle fungieren. Eine Pumpe transportiert dabei Wasser zum Wärmetauscher in der Wärmepumpe, die wiederum Heizwärme und Warmwasser produziert. Um Grundwasserwärme zu nutzen, können Sie ebenfalls einen völlig neuen Brunnen bohren. Neben sicherer Wärme und äußerst geringen
Betriebskosten steht Ihnen außerdem Wasser zur
Rasenbewässerung zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie Ihren Wasserverbrauch senken. Die erforderlichen Eingriffe in Ihren Garten sind nur geringfügig.

ABLUFTWÄRMEPUMPE

Für Einfamilienhäuser

ABLUFTWÄRMEPUMPE FÜR GRÖSSERE GEBÄUDE

In Mehrfamilienhäusern mit mechanischer Abluft führt eine Abluftwärmepumpe zum besten Einsparungsergebnis – selbst beim Vorhandensein einer Fernheizung.
Das Abluftgebläse wird mit Filter und Luftkühler ausgestattet,   die an eine Wärmepumpe angeschlossen werden.                   Diese wiederum erzeugt Wärme und Warmwasser.

AUSSENLUFTWÄRMEPUMPE

Die Wärmepumpe wird außerhalb Ihres Hauses postioniert. Ein geräuscharmes Gebläse führt die Außenluft zu. Die Wärme, die selbst bei Minusgraden in der Luft vorhanden ist, wird von einem Kompressor, Wärmetauscher oder Kondensator in warmes Wasser umgewandelt und beheizt Ihr Haus. Sie können auch Ihr Brauchwarmwasser erwärmen.   Sie müssen weder Bohr- noch Grabungsarbeiten ausführen. Sie können die Wärmepumpe direkt an Ihr derzeitiges Heizsystem anschließen und werden mit Wärme und Warmwasser versorgt.
In Kombination mit einer Elektropatrone und einem Warmwasserbereiter liefert sie Ihnen zukünftig preiswerte und sichere Wärme.

Heizen mit Erdwärme

Die Wärmepumpentechnik ist ausgereift. Sie ist umweltfreundlich, höchst effizient und in den Kosten
annähernd vergleichbar mit herkömmlichen Heizsystemen auf Gas- oder Ölbasis.
Bekanntlich entspricht der Kreisprozeß einer Wärmepumpe thermodynamisch dem eines Kühlschrankes,
wobei die Wärmezufuhr im Verdampfer (Wärmequelle) sowie die Wärmeabgabe im Verflüssiger
(Heizungswasser) in der Regel auf einem höheren Temperaturniveau erfolgen und die Wärme
- nicht die Kälte - genutzt wird. Dabei wird das Arbeitsmittel, auch Kältemittel genannt, eine schon bei
niedrigen Temperaturen siedende Flüssigkeit, in einem Kreislauf geführt und dabei nacheinander verdampft,
verdichtet, verflüssigt und entspannt. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, daß dieses hervorragende
thermodynamische Verfahren an der Kälteerzeugung im häuslichen Bereich zu nahezu 100 % beteiligt ist,
an der Erzeugung von Raumwärme dagegen in Deutschland zu weniger als 2 %.
Die Nutzung des Erdreichs als Wärmequelle mit Hilfe von horizontalen Flachkollektoren und vertikalen
Erdsonden hat in den letzten Jahren ständig an Bedeutung gewonnen. So wurden fast 60 % der 1998
installierten Wärmepumpen monovalent mit der Wärmequelle Erdreich ausgestattet.
Da bei Neubauten aus Platzgründen horizontal verlegte Wärmeerzeuger oft nicht möglich sind, werden
heute zunehmend vertikale Erdsonden mit Tiefen von 30 bis 100 m eingesetzt.
Die Außenluft bietet sich als überall verfügbare, leicht nutzbare und preiswerteste Wärmequelle für
Wärmepumpen an. Auf Grund der jahreszeitlich unterschiedlichen Außentemperaturen wurde ihre Nutzung
bisher in der Regel mit einem weiteren Wärmeerzeuger kombiniert (bivalente oder monoenergetische Systeme). Beim Einbau werden einer monovalenten Wärmepumpe in einem Neubau die Investitionskosten vor allem durch die Erschließungskosten der Wärmequelle geprägt. Da die Kosten für eine Kesselanlage, Schornstein und Brennstofflager bzw. Gasanschluß entfallen, sind bei optimaler Auslegung der Gesamtanlage nur geringe Mehrkosten gegenüber einer Brennstoffheizung zu erwarten, die jedoch durch geringere verbrauchsgebundene Kosten bei entsprechender Amortisationszeit mehr als kompensiert werden.
So bieten gegenwärtig rund 250 EVUs und Stadtwerke Sondertarife für elektrische Wärmepumpen an.